Kreativer Beruf Make-Up Artist

Kreativer Beruf Make-Up Artist

Wir möchten euch heute ein wenig den Beruf Make-Up Artist näher bringen. Wir erzählen euch wie wir zu dem Beruf Make-Up Artist gekommen sind und was uns daran besonders reizt.

Wollt ihr auch mal Make-Up Artist werden?

Bis zum nächsten Mal,
eure Claudia & Luna

Also seit dem ich denken kann, wollte ich eigentlich schon immer Maskenbildernin werden. Meine Mutter war das früher auch - allerdings im Theater - und ich wollte schon immer zum Fernsehen gehen, da man dort ja komplett anders schminkt. Man schminkt viel realistischer, so dass man es nicht sieht und das hat mich schon immer viel mehr gereizt. Beim guten Make-Up, finde ich, ist es sehr wichtig, dass man nichts sieht - dass du gewisse Sachen versteckst. Das sollte eins mit deiner Haut sein, eben nicht so eine dicke Schicht. Richtig gutes Make-Up siehst du auch wirklich nicht.

Man soll ja auch schön aussehen und einfach die schönen Sachen einfach hervorheben und die weniger schönen Sachen einfach zurücksetzen oder verstecken, wie auch immer. Das ist natürlich sehr, sehr wichtig.

Ja, ich habe Fotografie gelernt.

Oh, okay.

Und dann habe ich auch beim Fernsehen gearbeitet eine Zeit lang und eben hat mir da so ein bisschen die Kreativität gefehlt. Also ich habe da schon auch kreativ gearbeitet, aber mehr so im Hintergrund. Ich habe es auch als Kind geliebt, mich zu schminken. Ich war immer fasziniert davon und dann habe ich mir das alles einmal angesehen, habe mir eine Schule angesehen und dann war mir eigentlich klar, dass das wirklich meins ist und als ich dann die Schule gemacht habe, habe ich erst gemerkt, dass mir das wahnsinnig liegt. Ich habe auch, als ich Fotografie gelernt hatte und eben auch durch das Fernsehen öfters am Set gearbeitet habe, hat mir die Atmosphäre da super gut gefallen. Der Bürojob ist für mich nicht so das, ich weiß nicht, also am Set gefällt es mir besser. Man hat ständig ein neues Team. Alle sind sehr nett es ist einfach abwechslungsreicher. Man arbeitet anders. Man kann eben kreativ arbeiten. Man hat seine Freiheiten, also es ist schon etwas komplett anderes. Es ist zwar auch sehr, sehr anstrengend, da das natürlich auch oft lange Drehtage sind. Du wirst es ja wissen, aber das macht schon sehr, sehr, sehr viel Spaß.

Ja.
Es ist wirklich ein sehr schöner Beruf.

Ja, das stimmt.

Aber das ist nicht so einfach. Also, ich glaube ich habe es mir ein bisschen einfacher vorgestellt. Ich weiß es nicht, aber ich habe einfach gemerkt, was da eigentlich alles dahinter steckt. Für viele ist das ja, die sehen das und sagen - oh, das ist wunderschön, aber da steckt schon einiges dahinter, dass man das gut hinbekommt. Man muss sich ja ständig auf neue Haut einstellen, auf andere Gesichtsformen, andere Augen, Haare habe ich eben auch dazu gelernt. Auch das ist natürlich eine Sache. Jeder hat andere Haare, andere Länge, Locken, gerade, dünn, dick, wie auch immer. Also, das ist schon sehr facettenreich, der Beruf.

Das stimmt. Aber das ist auch das Schöne und das liebe ich.

Ja, ich auch.
Immer wieder eine Herausforderung.

Ja.

Jedes mal.

Genau.


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