Claudia und Luna im Gespräch

Grundierung je nach Hautbeschaffenheit

Wir sprechen heute über die Grundierung. Wir haben beide jeweils eine andere Technik, die gut für uns funktioniert.
Je nach Hauttyp grundiert ihr entweder das komplette Gesicht, oder deckt eben nur bestimme Stellen ab wie kleine Pickel oder Rötungen. Nehmt euch Zeit für die Grundierung und geht es langsam an. Vergesst dabei nicht das Make-Up immer gut in die Haut einzuarbeiten, denn auf diese Weise hält es länger.

Viel Spaß beim Video!
eure Claudia & Luna

Ich habe ja gesehen, du hast heute die Grundierung ein bisschen anders gemacht als ich. Ich habe so im Ganzen das Make-Up aufgetragen und du hast nur die geröteten Stellen abgedeckt. So mache ich das auch ab und zu, aber was ich da noch ein bisschen anders mache - ich nehme halt hier noch einen Puder, der nicht transparent ist und decke mir das ab. Aber du hast ja auch eine sehr sehr gute Haut. Da reicht es wirklich vollkommen aus. Wenn man jetzt irgendwie schlechte Haut hat, dann hätte man das vorher mit Concealer noch ein bisschen abdecken müssen oder eben auch die ganze Haut machen. Aber wenn man gute Haut hat, reicht es vollkommen, das minimal abzudecken.

Genau. Nur das was nicht hingehört eben einfach mit Concealer abdecken. Den Rest mit Puder und ein bisschen Rouge noch auffrischen und schon ist man fertig. Ich meine, wenn man wirklich auch jemanden hat, der ein ungleiches Hautbild hat - da Rötungen, da Pickel, da ein bisschen - dann musst du hier erst mal schön grundieren mit Make-Up und dann nochmal vereinzelt. Gerade auch für Leute, die wirklich überall verteilt Pickelchen haben, erst mit Make-Up grundieren - so mache ich es zumindest. Dann mache ich Concealer unter die Augen und an die T-Zone und dann gehe ich im Nachhinein nochmal speziell genau in der Hauttonfarbe auf die einzelnen Pickelchen und zwar punktuell und nur klopfen - nicht wischen, denn sonst bekommst du die Dinger nicht mehr abgedeckt. Und was auch wichtig ist, aber das muss jeder bei sich selber sehen, ob er jetzt eben hier mehr Äderchen sieht oder auch auf den Lidern, dass man halt dann da einfach ein bisschen mehr abdeckt oder wenn hier die Rötungen sind, aber ansonsten nur ganz minimal, weil es einfach schöner aussieht.

Genau, weniger ist mehr in dem Fall. Ich würde immer nur das machen was nötig ist, aber ich muss auch sagen, das mit dem Grundieren von deinen Augenlider habe ich mir heute ein bisschen von dir abgeschaut und ich werde das auf alle Fälle auch mal ausprobieren. Das Geheimnis liegt ja wirklich darin, dass du es einfach super gut einarbeitest. Dann kriegst du fast alles haltbar und das ist wirklich das Wichtigste. Egal ob du ein Rouge machst oder Concealer, Make-Up, Lidschatten - immer lieber langsam arbeiten. Gründlich und langsam arbeiten und schön einarbeiten, einklopfen in die Haut, in die Poren, dann kriegst du wirklich alles haltbar gemacht und das ist eigentlich auch wirklich so das Geheimrezept an der ganzen Sache.

Auch beim Lidschatten hast du das ja langsam aufgebaut. Weil du ja auch eine etwas dunklere Farbe hattes und da muss man auch die Schichten langsam auftragen. Wenn man gleich so viel nimmt, dann hängt das gleich hier unten und das ist schon gut, wenn man das ganz ganz langsam aufbaut. Bei Smokey-Eyes auch - bei dunklen Smokey-Eyes - man hat am Ende ein wunderschönes dunkles Resultat, aber man fängt niemals mit ganz schwarz an oder so. Man arbeitet sich langsam vor. Erst ein hellgrau, dann einen Tick dunkler und ganz am Ende schwarz, aber das sehen wir dann ja noch.


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